15. Oktober 2026 |
| GeSK

Sustainable Impact Award 2026: OBJECT CARPET gewinnt Preis als „Enabler für Nachhaltigkeit“

Auszeichnung für OBJECT CARPET: Für seine kreislauffähigen DUO-Teppiche wurde der Hersteller beim Sustainable Impact Award (SIA) in der Kategorie „Enabler für Nachhaltigkeit“ mit dem 2. Platz prämiert. Mit dem Preis würdigen die WirtschaftsWoche und ihre Partner bereits zum sechsten Mal Unternehmen, die richtungsweisende, nachhaltige Geschäftsmodelle konsequent in die Praxis umsetzen. Die Preisverleihung fand am 13. Oktober 2026 in der Fotografiska in Berlin statt.

Innovative Teppichtechnologie überzeugt die Jury
Die DUO-Teppiche überzeugten die Fachjury in einer Kategorie, in der Produkte und Lösungen ausgezeichnet werden, die nachhaltiges Handeln überhaupt erst möglich machen. Für DUO gilt das im Besonderen: OBJECT CARPET kombiniert hier ein innovatives, kreislauffähiges Konstruktionsprinzip mit einer ressourcenschonenden Produktion. Damit trägt der Hersteller aktiv zum Ausbau zirkulärer Strukturen in der Baubranche bei. Architekten und Planer werden außerdem gezielt dabei unterstützt, ESG-Kriterien und CO₂-Ziele einzuhalten und so eine zukunftsfähige grüne Bauweise voranzutreiben.

„Der SIA-Award ist eine tolle Bestätigung für unser Anliegen, Nachhaltigkeit zu einem integralen Bestandteil des gesamten Produktzyklus zu machen”, freut sich Daniel Butz, Geschäftsführer von OBJECT CARPET. „Gerade DUO zeigt, dass anspruchsvolles Design, Ressourcenschonung und Kreislauffähigkeit zusammengehen können. Die Auszeichnung bestätigt uns darin, diesen Weg konsequent weiterzugehen.” Und Yvonne Schumacher, Press Director bei OBJECT CARPET, ergänzt: „Besonders bewegt hat mich bei der Preisverleihung der Gedanke, dass wir mehr über positive Beispiele und Erfolgsgeschichten sprechen sollten. Es gibt viele Unternehmen, die mit Mut, Ausdauer und neuen Ideen Veränderung vorantreiben. Dass DUO hier vorne dabei ist und diese Arbeit sichtbar wird, bedeutet uns sehr viel.”

Kreislauffähigkeit als Konstruktionsprinzip
Die DUO-Technologie ist OBJECT CARPETs Antwort auf eine zentrale Herausforderung der Branche: Konventionelle Teppiche bestehen aus vielen, fest miteinander verbundenen Materialien und lassen sich am Ende ihres Lebenszyklus nur schwer weiterverwerten. Das macht es schwierig, effektive Rücknahmesysteme zu etablieren. DUO dagegen setzt auf ein radikal vereinfachtes Materialdesign: Mehr als 96 Prozent der Konstruktion bestehen lediglich aus Polyamid und Polyester, die durch einen speziellen Kleber miteinander verbunden sind. Nach der Nutzung lassen sich beide Komponenten durch gezielte Hitzeeinwirkung unkompliziert wieder voneinander lösen und in den Recyclingkreislauf einspeisen. So entstehen saubere Materialströme, was die Voraussetzung für eine hochwertige, sortenreine Rückführung schafft. 

Bereits in der Produktion der DUO-Teppiche ist jeder einzelne Schritt auf optimale Ressourcennutzung ausgerichtet: So erfolgt der gesamte Beschichtungsprozess ohne Wasser- und Gaseinsatz, was bis zu 95 % Energieeinsparung im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsmethoden bedeutet. 

Ganzheitlicher Nachhaltigkeitsansatz
DUO ist dabei keine Einzelinitiative, sondern fester Bestandteil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes: Mit dem Re-Use-Service AGAIN bereitet OBJECT CARPET beispielsweise gemeinsam mit ANEW Flooring gebrauchte Teppichfliesen für einen zweiten Lebenszyklus auf. Im Vergleich zu Neuprodukten spart das mehr als 2,5 kg Material pro m² und reduziert den CO₂-Fußabdruck um über 90 Prozent. Und für Fliesen, die am Ende doch recycelt werden müssen, arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit qualifizierten Partnern an validierten, sauberen Recyclingpfaden. Kreislaufsysteme können so auch finanziell attraktiv werden: nicht allein durch das Einhalten regulatorischer Vorgaben, sondern durch den intrinsischen Wert der Materialien selbst.

„Ziel ist es, zirkuläres Design bis Ende 2027 zum neuen Standard unseres Kernsortiments zu machen”, erklärt Daniel Butz. „OBJECT CARPET trägt damit wesentlich dazu bei, dass die Branche sich weg von der reinen Abfallwirtschaft hin zur Wiederverwertbarkeit bewegt – und so Systeme schafft, in denen Werte nicht verloren gehen, sondern erhalten bleiben.”

Pressematerial

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