Winterzeit ist Kuschelzeit – welcher Bettdeckentyp sind Sie?

  • Unterschiedliche Schlaftypen – unterschiedliche Bedürfnisse
  • Verschiedene Füllungen garantieren vielfältigen Komfort
  • Intensive Pflege ist ein absolutes Muss

Bochum, 17.01.2018. Wenn es im Winter draußen schneit und stürmt, möchte man das kuschelige Bett am liebsten gar nicht mehr verlassen. Aber wie gemütlich es in den eigenen Federn ist, hängt auch von der Wahl der richtigen Bettdecke ab. „Eine Bettdecke ist wie eine Klimaanlage des Wohlbefindens: Sie muss dafür sorgen, dass man im Schlaf weder friert noch schwitzt“, so Jana Kaminski, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. Doch ein Oberbett zu finden, das eine optimale Temperatur erzeugt, die Wärme speichert und zugleich Feuchtigkeit abtransportiert ist gar nicht so einfach. Dabei gibt es kein richtig oder falsch: Welches Modell für den entspannten Schlaf sorgt, hängt von vielen, individuell unterschiedlichen Faktoren ab.

Alles eine Typfrage – drei Schlaftypen im Detail

Um die perfekte Bettdecke zu finden, ist es wichtig, sich Gedanken über den eigenen Schlaftyp zu machen. Viele Hersteller und Ratgeber unterscheiden drei Kategorien. Zu welcher Sie gehören, lässt sich leicht durch die Beantwortung folgender Fragen herausfinden: Sie haben es gerne kuschelig warm und nutzen auch hin und wieder eine Bettflasche oder Heizkissen, um das Bett anzuwärmen? Häufig greifen Sie zum dicken Pyjama und zusätzlich zu Stricksocken? Dann sind Sie ein sogenannter „Warmschläfer“. Oder haben Sie es lieber kühl in ihrem Bett und schwitzen leicht, wenn es unter der Decke zu warm wird? Willkommen im Team der „Frischschläfer“. Wenn tränende Augen oder hartnäckiger Schnupfen Ihre ständigen Begleiter sind, könnten Sie zur Kategorie der „Allergiker“ gehören. Ihr größter Feind hat dann einen Namen – die Hausstaubmilbe. Gerade im Bett tummeln sich diese Spinnentiere gerne – mit entsprechender Bettdeckenwahl kann die Population jedoch eingedämmt werden.

Auf die inneren Werte kommt es an

Neben den drei Schlaftypen gibt es auch drei gängige Kategorien an Füllmaterialien: Daune, Naturhaar und Synthetik. Die federleichte Füllung der Daune verspricht eine gute Isolation und schmiegt sich dank ihrer voluminösen Eigenschaften wie ein Nest um den Körper. Gleichzeitig sind Daunendecken atmungsaktiv und überzeugen trotz dicker Füllung mit ihrem leichten Gewicht. Die Daunenfüllung ist somit ideal für Warmschläfer, da sie angenehm warmhält. Im Vergleich zu Daunen ist Naturhaar wie Schurwolle, Kaschmir oder Kamelhaar als Material deutlich schwerer. Decken aus Naturhaar sind sehr atmungsaktiv und sorgen trotz guter Wärmeleistung auch für eine angenehme Temperaturregulierung. Somit eignen sich diese perfekt für den Frischschläfer. Für Allergiker sind synthetische Mikrofasern optimal, da sie sich bis 95 Grad problemlos heiß waschen lassen und somit leicht zu reinigen sind. Zudem bieten Kunstfasern im Gegensatz zu Naturfasern wie Daune und Wolle kein attraktives Klima für Milben und unterbinden daher deren Vermehrung. Gleichzeitig sind Mikrofasern hautfreundlich und schenken aufgrund ihrer voluminösen Füllung eine angenehme Wärme.

Auf Qualität und Pflege setzen

Beim Bettdeckenkauf gilt es nicht nur, typgerecht zu wählen, sondern auch auf Qualität zu achten. Besonders bei Daunenfüllungen spielt die Zusammensetzung eine Rolle. Oftmals sind bei Billigangeboten Gänsedaunen durch Entenfedern ersetzt. Letztere erzeugen ein deutlich geringeres Füllvolumen und besitzen nicht dieselbe Wärmeleistung wie Gänsefedern. Egal welcher Bettdeckentyp Sie sind: Eine regelmäßige Reinigung ist ein absolutes Muss. Auch Naturfaserfüllungen lassen sich inzwischen problemlos in der Waschmaschine reinigen und im Trockner trocknen. Generell ist es immer wichtig, die Decken nur anzutrocknen und auf der Wäscheleine zu Ende zu trocknen. Ein regelmäßiges Auslüften der Decke nach jedem Schlaf ist zudem empfehlenswert. Denn jede Nacht verlieren wir bis zu einem halben Liter Flüssigkeit, welche die Bettdecke zum Großteil auffängt. Nach acht bis zehn Jahren hat es sich aber definitiv ausgelüftet – die nach dieser Zeitspanne empfohlene Investition in eine neue Bettgarnitur läutet dann eine neue Kuschelzeit ein.

Pressematerial (4 MB)

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