Wellness fürs Badezimmer – Tipps zur Badmöbelpflege

Das Badezimmer gewinnt als persönliche Oase zunehmend an Bedeutung. Hochwertige Möbel im schicken Design und eine wohnliche Gestaltung gehören dazu. Damit die Entspannungs- und Pflegephasen im perfekten Ambiente genossen werden können, muss auch das Bad gepflegt werden. „Hochwertige Möbel sind im Prinzip pflegeleicht“, wissen die Experten von Pelipal, Europas größtem Badmöbelhersteller. „Doch wer unter den feuchten Bedingungen eines Bades lange etwas von seinen Möbeln haben möchte, sollte einige Tipps berücksichtigen.“

Ganz wichtig ist es, das Bad gut zu lüften und besonders nach dem Duschen oder Baden trocknen zu lassen. Permanente Feuchtigkeit greift die Möbel an und kann im Zweifelsfall auch zu Stockflecken oder gar Schimmel an den Wänden führen. Leicht bilden sich auf den Oberflächen auch kleine Pfützen, die umgehend beseitigt werden sollten, um Materialschäden zu vermeiden. Für die Pflege der Möbel gilt generell: Verschmutzungen sollten immer gleich entfernt werden – dabei auf aggressive Reinigungsmittel verzichten. Es genügen ein weiches feuchtes Tuch, handwarmes Wasser und ein trockenes Tuch zum abschließenden Polieren.

Bei hartnäckigen Flecken auf Korpussen oder Fronten aus Holz, Kunststoff und Lack kann Seifenwasser verwendet werden – auch damit sollte alles rückstandslos entfernt werden können und man verzichtet zum Wohl der Umwelt und der eigenen Gesundheit auf alkoholhaltige, chemische Reiniger. Wer Haarfärbemittel verwendet, sollte besonders vorsichtig sein. Denn einige Mittel sind so aggressiv, dass sich die Spuren nicht entfernen lassen.

Entgegen der verbreiteten Auffassung sind Glasreiniger nicht zur Reinigung von Spiegeln geeignet. Spiegel- und Glasflächen im Badezimmer können einfach mit Seifenwasser und Fensterleder gepflegt werden. Dabei ist nur darauf zu achten, dass an den Spiegelrändern und hinter dem Spiegel keine Tropfenrückstände verbleiben.

Auch zur Reinigung von Mineralmarmor-Waschtischen genügt in der Regel ein weiches feuchtes Tuch – allerdings kein Mikrofasertuch. Bei stärkerer Verschmutzung kann ein milder Flüssigreiniger ohne Alkohol und ohne Scheuermilch verwendet werden, etwa auf Essigbasis. Für problematische Flecken ist Nagellackentferner die Lösung. Und um den Glanz der Mineralgussoberfläche zu erhalten, empfiehlt sich eine hochwertige Autopolitur, mit der von Zeit zu Zeit nachpoliert wird.

Für die glatte Oberfläche von Glas-Waschtischen genügen ein feuchtes Tuch und Glasreiniger. Hier ist vor allem darauf zu achten, die Oberfläche nicht durch Scheuermittel oder feste Schwämme zu zerkratzen.

Kalk-Flecken an Keramik-Waschtischen wird man am besten mit einem sauren Reiniger Herr. Essigsäure zum Beispiel ist kalklösend und auch biologisch verträglich. Die Dosierung des Reinigers sollte dabei an die vorherrschende Wasserhärte angepasst werden – je härter, desto höher dosiert. Sind Verschmutzungen durch Fett entstanden, bietet sich ein Reiniger auf Basis von Tensiden an.

Auch die seidenmatte Oberfläche von Krion-Waschtischen lässt sich unkompliziert reinigen. Hier kann auch Scheuermilch verwendet werden, die dann mit kreisenden Bewegungen auf der gesamten Fläche verteilt wird. Danach wird feucht abgewischt und getrocknet. Für hartnäckige Flecken darf ein sanfter Reiniger mit Mikropartikeln aufgetragen und mit einem feuchten Schwamm verrieben werden.

Wer diese Tipps berücksichtigt, hatte lange Freude an seinen Badmöbeln und wird sich in seiner persönlichen Wellnessoase umso wohler fühlen.

Pressematerial (4 MB)

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