Trendreport 2018

Trendreport I

So wollen wir wohnen!

Wie sich gesellschaftliche Trends auf die Einrichtung auswirken

Alexa weckt uns mit unserem Lieblingssong, die Kaffeemaschine setzt sich automatisch in Gang und verbreitet einen köstlichen Duft, während das Bad aufheizt und die Rollläden sanft nach oben gleiten, um die Sonne hereinzulassen. Klingt wie Science-Fiction. Ist es aber nicht. Denn Smart Home und digitale Vernetzung sind Megatrends, die das Leben maßgeblich verändern. Führende Netzwerkunternehmen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 weltweit rund 50 Milliarden Produkte mit dem Internet verbunden sein werden: vom Kühlschrank über die Stereoanlage bis hin zur Beleuchtung, Heizung und dem digitalen Assistenten.

Das wirkt sich auf unsere Gewohnheiten aus. Schon heute ist der durchschnittliche Verbraucher rund um die Uhr „on“, kauft immer mehr Produkte via Mausklick ein und setzt digitale Netzverbindungen an jedem Ort voraus. In Auto, Bahn und Flugzeug ebenso wie zu Hause. Doch gerade aufgrund dieser hohen Mobilität und ständigen Erreichbarkeit wächst der Wunsch nach Privatheit, Ruhe und Rückzug. Als Kontrapunkt zur rastlosen und dauerhaften Technisierung und schnell getakteten Tagen. Durch die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung erscheint unsere Welt einerseits immer kleiner, da wir ja mit einem Klick überall sein können. Andererseits nimmt sie riesige Ausmaße an und wird aufgrund der unbegrenzten virtuellen Möglichkeiten schnell unübersichtlich.

Um sich nicht in der Vielfalt zu verlieren, sehnen wir uns nach einem Ankerpunkt, vertrauten Menschen, Gemütlichkeit und einem warmen Zuhause. Trends, wie das kuschelige Cosy-Feeling, organische Formen, natürliche Materialien und Möbel mit echten Werten sind die Soft Skills der Einrichtung. Sie drücken Emotionen aus, schaffen Atmosphäre und lassen uns die hektische Welt für einen Moment vergessen. „Die Rückbesinnung zu authentischen Produkten mit einem eigenen Charakter und einer besonderen Ausstrahlung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen“, bestätigt Dr. Emprechtinger. „Es ist den Menschen wichtiger denn je, die eigenen vier Wände als Ruhepol zu gestalten.“

Dabei fließen ganz eigene, persönliche Vorstellungen in die Einrichtung der Wohnung ein. Fernab von Mode, Status oder Vorgaben. Individualisierung ist angesagt. Und gefordert. Wir nehmen uns mehr Zeit für unsere Einrichtung, tragen Möbel wie Deko liebevoll zusammen und wagen sogar einen skurrilen Mix. Neu mit alt, geliebter Kitsch im Kontrast zu klarem Design, opulente Eyecatcher schick mit reduzierten Formen in Szene gesetzt oder glänzenden Metallic-Style Seite an Seite mit purem Naturholz. Die Verbraucher umgeben sich mit Dingen, die sie glücklich machen, verwandeln das Bad in eine Wellnessoase, die Küche in ein Genussareal und das Wohnzimmer in ein Relaxparadies. „Im Zuge dieser Entwicklung spielen individuelle Wünsche eine bedeutende Rolle. Die Einrichtung muss in Form, Farbe, Design und Ausführung zu den Menschen passen, die in ihr leben. Deshalb ist es wichtig, eine große Vielfalt anbieten zu können “, unterstreicht Dr. Emprechtinger.

Vertraut und sicher soll es in den eigenen vier Wänden sein. Wenn die Welt immer unübersichtlicher und unberechenbarer wird, erhält die physische Umwelt eine neue Bedeutung. Back to the roots. Auf vertrautes Terrain. Deshalb geben regionale Produkte wie die Biokiste mit saisonalem Gemüse vom Bauern,  Selbstgemachtes oder Möbel mit Gütesiegel ein gutes Gefühl. Diese Rückverwurzelung im Lokalen spiegelt sich auch im Anspruch der Verbraucher an die Hersteller wider. Nachhaltige Wirtschaftskreisläufe, effiziente Konzepte und heimische Produktionsstandorte sind Attribute, die bei der Kaufentscheidung an Relevanz gewinnen. Biobasierte ökologische Lösungen sind gefragt. Möbel aus erneuerbaren Rohstoffen ohne chemische Zusätze schonen nicht nur die Umwelt, sie wirken sich auch positiv auf das Raumklima aus.

Gesundheit rückt bei den Verbrauchern immer mehr in den Fokus und das Bedürfnis nach einer gesunderhaltenden Lebensweise gehört ebenfalls zu den Megatrends unserer Zeit. Aktuell entsteht in den westlichen Industrienationen eine neue Gesundheitskultur. Das Bewusstsein für Dinge, die Körper und Seele gut tun, uns physisch, aber auch mental stärken, nimmt messbar zu. Und verbessert das Lebensgefühl. Zudem lässt sich Fitness nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten. Damit avanciert Gesundheit zum Lifestyle-Produkt. „Biologisch einwandfreie Möbel, aber auch Polster und Einrichtungssysteme mit hoher Funktionalität kommen diesem Trend entgegen und bieten den Menschen sowohl Mehrwert als auch einzigartigen Komfort, der sie entspannen und auftanken lässt“, so Dr. Emprechtinger.

Themen wie Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Wohngesundheit vereinen sich mit recycelbaren Materialien und organischen Formen. Damit zieht die Einzigartigkeit der Natur ins eigene Heim. Das gilt auch für Menschen in urbanen Räumen. Sie schaffen sich grüne Inseln, ein gutes Raumklima und naturnahe Orte in unmittelbarer Nähe. Darüber hinaus muss die Einrichtung von heute multitasking sein. Sie soll sich nicht nur an die Stimmung der Bewohner, sondern auch an alle Raummaße anpassen können. Denn wir leben im Jahrhundert der Städte. Aktuell gibt es bereits 27 Megacitys mit über 10 Millionen Einwohnern auf der Welt. Die Urbanisierung schreitet mit großen Schritten voran und der Run auf die Metropolen ist ungebrochen. So lebt bereits über die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten – im Jahr 2050 werden es aller Voraussicht nach mehr als zwei Drittel sein. Gute Anbindungen, kurze Wege, bessere Arbeitsplätze und vielfältige Kultur- sowie Shopping-Angebote machen sie so attraktiv.

Mit zunehmend knappem Wohnraum wird allerdings die Wohnfläche immer begrenzter. „Diese Entwicklung ist eine Herausforderung für die Möbelbranche, aber auch eine große Chance“, erklärt Dr. Emprechtinger. „Um intelligente Möbel mit starken Funktionen und enormer Wandlungsfähigkeit zu bauen, braucht es Hersteller mit viel Know-how und versiertem Fachwissen. Dank der gewachsenen Verbindung zwischen traditionellem Handwerk und moderner Technik ist die Österreichische Möbelindustrie auf der Überholspur. Insbesondere die aktuelle CNC-Technologie ermöglicht ganz neue Design-Entwürfe. Filigran, individualisierbar und flexibel setzt sie schnell und zuverlässig Kundenwünsche jenseits des Mainstreams um und erhöht somit unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

In diesem Bereich wird sich die Nachfrage in den nächsten Jahrzehnten noch deutlich verstärken. Das zeigt ein Blick auf die Demographie: Die Anzahl der Haushalte wächst kontinuierlich, während die der Personen je Wohneinheit weiter sinkt. So steigt der Anteil der Single-Haushalte permanent. Das betrifft junge Leute ebenso wie die älteren. Vor allem die Generation 50plus wird in den nächsten Jahrzehnten mit deutlichem Abstand in der Überzahl sein. Wobei Vitalität und Innovationsfähigkeit der Älteren deutlich zugenommen haben. Moderne Wohnformen für die Silver-Generation verlangen deshalb nach funktionalen Möbeln. Polster mit elektrisch verstellbaren Relaxmöglichkeiten und variablen Höhen bzw. Tiefen der Sitzfläche erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit wie kluge Stauraumorganisation, Media-Möbel und Home-Office-Lösungen.

Starre Einrichtungskonzepte sind endgültig passé. Wir tafeln im Livingroom, kochen im Speisezimmer, arbeiten im Bett und chillen im Wellnessbad – kleinere Grundrisse und selbstbestimmte Verbraucher lassen sich nicht mehr festlegen, sondern fordern Freiräume für die persönliche Entfaltung. Diese Offenheit spiegelt sich auch in einer bewegten Geselligkeit wider. Infotainment, Supperclubs und Modern Picnic am Herd eröffnen eine neue Event-Kultur in privaten Räumen. Gastfreundschaft, gute Gespräche gepaart mit einem interessanten Informationsaustausch machen Lust auf Gäste und Edutainment in Erlebniswelten, die unterhalten und dabei auch noch lehrreich sind. Dazu passt die aktuelle Sharing Economy: Man teilt, tauscht oder mietet und lernt neue Leute kennen. In Zeiten von Internet und Connectivity kein Problem. Im Netz entstehen Foren, Blogs, Chatrooms und immer mehr Interessensgruppen jeglicher Couleur.

Den Trend zum gemeinschaftlichem Erleben spiegeln auch die aktuellen Hotelkonzepte wider: Living-Lobbys entpuppen sich als Melting Pot für Insider, Begegnungszone und hippe Treffpunkte. Dieser einzigartige Mix aus Entspannung, Kontakte pflegen und Teamwork zeichnet ebenfalls die modernen Coworking Spaces aus. Coworker arbeiten unabhängig und frei voneinander an verschiedenen Projekten, jedoch meist im selben Raum und können sich so gegenseitig unterstützen. Jeder profitiert von dem Wissen des anderen und es entstehen immer wieder spannende Ideen. Gemeinschaft am großen Tisch heißt es deshalb schon längst in der Foodgastronomie: Lange Tafeln schlagen Brücken zu anderen Menschen und Kulturen und schaffen Verbindungen. Große Gesellschaften sind wieder modern. Dafür servieren die Möbelhersteller aus Österreich die passenden Möbel. Ob Auszugstische, die sich in wenigen Sekunden zu Tafeln ausziehen lassen, bequeme Polsterstühle oder offene Lösungen für den nahtlosen Übergang vom Kochen zum Speisen – smarte Allround-Konzepte passen sich formschön und urgemütlich allen Besitzern und Architekturen an.

 

Trendreport II

Materialien, Farben, Formen: die wichtigsten Wohntrends 2018

Welche Trends bestimmen die neue Möbelsaison? Die Antwort ist meist vielschichtig – und im Jahr 2018 erscheint sie vielschichtiger als je zuvor. Auf den Wunsch nach einer individuellen, möglichst persönlichen Einrichtung reagieren Möbelhersteller mit einem noch vielfältigeren und variantenreicheren Angebot. „Die Gestaltung der eigenen vier Wände soll die eigene Persönlichkeit widerspiegeln – und jede Persönlichkeit ist anders“, sagt Dr. Emprechtinger. „Das Zuhause soll in hektischen und unsicheren Zeiten ein Rückzugsort oder eine Oase sein, doch jeder hat eine andere Vorstellung davon, was eine solche Oase ausmacht.“

Ordnung & Reduktion vs. Eklektizismus & Sammelleidenschaft

Manche Menschen brauchen aufgeräumte Flächen, klare Linien und ein schlichtes, reduziertes Interieur, um zu Hause wirklich entspannen zu können. Aus diesem Bedürfnis ist der Trend Clean-Chic entstanden. Ein Zuviel an Wohnaccessoires und Dekorationsobjekten wird bewusst vermieden. Potentielle Staubfänger verschwinden hinter geschlossenen Schranktüren oder in Schubladen. Der Hektik und Reizüberflutung des Alltags wird eine Raumgestaltung entgegengestellt, die Ruhe ausstrahlt. Dazu passen eine reduzierte Farbpalette aus hellen, sanften Farben und minimalistisch gestaltete Möbel. Räume werden nicht mehr vollgestellt, sondern sparsam und mit Bedacht möbliert – nach dem Motto „weniger ist mehr“.

Im Gegensatz dazu scheint das Motto des Einrichtungstrends Eklektizismus eher „mehr ist mehr“ zu lauten. Ganz unterschiedliche Stilrichtungen, Materialien, Muster und Einflüsse dürfen nach Belieben miteinander kombiniert werden. Erbstücke treffen auf Flohmarkt-Funde, Designklassiker, Kunstobjekte und Reisemitbringsel. Eine solche Wohnraumgestaltung ist autobiografisch: Jedes Möbelstück erzählt eine Geschichte über den Bewohner dieser Räume, zeigt eine Facette seiner Persönlichkeit, konserviert Erlebnisse oder Erinnerungen. Der Übergang zum Bohemian-Style ist fließend: Auch bei diesem Trend wird scheinbar Gegensätzliches und nicht zueinander Passendes unbeschwert gemixt. Möbel mit Fransen, die sich aktuell großer Beliebtheit erfreuen, sorgen für einen entspannten Hippie-Look. Durch Reiseandenken aus aller Welt – asiatische Möbel, orientalische Teppiche, indische Stoffe oder afrikanisches Kunsthandwerk – bekommt der eklektische Einrichtungsstil Ethno-Flair.

Grün, grün, grün sind alle unsere Möbel

Green Living zählt auch 2018 zu den wichtigsten Wohntrends: Mit Naturmaterialien, einer natürlichen Farbpalette, organischen Formen und einem Dschungel aus Zimmerpflanzen hält die Natur Einzug in den Wohnbereich. „Nachhaltige, faire Produktion und wohngesunde, schadstofffreie Materialien zählen inzwischen zu den wichtigsten Kriterien beim Möbelkauf“, berichtet Dr. Emprechtinger. Äußerst beliebt sind moderne Massivholzmöbel, die nicht mehr rustikal aussehen, sondern leicht und filigran wirken. Eiche zählt nach wie vor zu den beliebtesten Holzarten, doch auch Nussbaum und Kirschbaum sind sehr gefragt. Zum Holz gesellen sich viele weitere Naturmaterialien wie Stein, Wolle, Leder, Kork, Rattan und anderes Geflecht. Weiterhin im Trend: Indoor-Dschungel. Passend zu diesem Trend präsentieren Interior-Design-Marken eine ganz neue Vielfalt an Möbeln und Pflanzgefäßen, mit denen außergewöhnliche Pflanzen-Collagen und grüne Oasen im Wohnraum gestaltet werden können: Pflanzenständer, Blumenampeln oder Pflanztaschen für hängende Gärten – und Indoor-Gewächshäuser. Grünschattierungen, so mannigfaltig wie das Grün der Blätter in der freien Natur, und erdige Brauntöne gehören ebenso zum na­tur­ver­bun­denen Wohntrend wie organische Formen im Möbeldesign. Diese reichen von runden oder gewölbten Silhouetten bis zu Entwürfen, die mit ihren Ast- oder Blatt-Formen die Natur nachahmen.

Anfassen erlaubt: Textilien und andere haptische Oberflächen

Die zunehmende Digitalisierung und Technisierung weckt nicht nur den Wunsch, sich zu Hause mit natürlichen Materialien, Farben und Formen zu umgeben, sie weckt auch die Sehnsucht nach einem sinnlichen Wohnerlebnis. Dabei spielt die Haptik von Materialien und Oberflächen eine entscheidende Rolle. Wer täglich fast nonstop mit seinen Fingern kalte, glatte Touchscreens berührt, über Smartphones wischt und auf Tablets tippt, freut sich in den eigenen vier Wänden über Abwechslung in Form von haptisch ansprechenden Oberflächen – und streicht gerne mit der Hand über ein Möbelstück aus Naturholz oder einen Bezugsstoff mit besonderer Struktur.

Neben naturbelassenem Holz und rauem Stein gehören Textilien zu den wahren Haptik-Helden. Die aktuellen Trendstoffe Samt und Cord möchte man am liebsten den ganzen Tag lang streicheln. Dasselbe gilt für Mohair und andere kuschelige Woll-Varianten sowie für die spannenden, strukturierten Textiloberflächen von Bouclé-Stoffen oder gekreppten Stoffen. Samt zeigt sich in dieser Saison oft in glamourösen Edelsteinfarben – von Smaragdgrün über Rubinrot bis Saphirblau. Zu den wichtigsten Stofftrends zählen außerdem Naturfasern – passend zu Neo-Ökologie und Green Living – und melierte Stoffe, die durch ihre verschiedenen Farbabstufungen optische Tiefe und 3-D-Effekte erzeugen.

Möbeldesigner sehen Rot – und bleiben dem Blau treu

Die blaue Farbpalette spielt auch in der Einrichtungssaison 2018 eine wichtige Rolle. Sie reicht von Hellblau und pastelligen Aqua-Tönen über Petrol und Indigoblau bis zu tiefem Marineblau. Blau wirkt beruhigend, entspannend, vertrauenswürdig und seriös. Auch als Wandfarbe ist abgetöntes Blau – von hell bis dunkel – sehr gefragt.

Die Trendfarbe Nummer eins ist in diesem Jahr allerdings Rot, und zwar in all seinen Schattierungen: Tomatenrot, Burgunder, Bordeaux, Ochsenblutrot, Terrakotta, Rostrot. Möbeldesigner und Innenarchitekten lassen 2018 den Wohnraum erröten. Auch Apricot- und Orangetöne sind mit von der Partie, ebenso wie der exotische Farbton Papaya. „Papaya passt hervorragend zu Naturholz und wirkt besonders edel in Kombination mit dunklen Holzarten wie Nussbaum“, meint Dr. Emprechtinger.

Rot lässt sich gut mit Beigetönen oder den noch immer sehr populären Nude- und Pudertönen kombinieren. In grauen Interieurs kann man mit roten Möbeln wunderbar Akzente setzen. Rot steht für Wärme, Liebe und Leidenschaft. Der Komplettlook aus verschiedenen Rotnuancen ist allerdings für eine Möbelinszenierung auf dem Messestand besser geeignet als für das eigene Zuhause. Denn während ein einzelnes Möbelstück in einem kräftigen Rot einfach aufregend ist, wirkt ein Zuviel an Rot im Wohnraum schnell wie das sprichwörtliche „rote Tuch“: Es regt zu sehr auf und lässt keine Entspannung zu. Knallige Rottöne eignen sich besonders gut für die Solisten im Wohnraum, ein einzelnes Sofa oder einen einzelnen Sessel, und für Wohnaccessoires wie Vasen oder Kissen. Das gilt übrigens auch für den Lilaton namens Ultra Violet, den das Pantone Color Institute zur Farbe des Jahres 2018 erklärt hat. Dieser Farbton, der mal mystisch, mal glamourös wirkt, macht ein einzelnes Möbelstück oder Wohnaccessoire zum Eyecatcher.

Von dunklem Marmor und skulpturalen Spiegeln

Marmor, eines der Lieblingsmaterialien in den vergangenen Jahren, ist noch immer sehr präsent. Allerdings dominieren bei Marmor und anderen Natursteinen nun vor allem die dunklen Steinfarben. Marmor, ein äußerst langlebiges Material, ist nachhaltig und wirkt im Interieur wertig und elegant. Material-Kombinationen aus Marmor und anderen hochwertigen Werkstoffen sind im Bereich des Möbeldesigns nach wie vor sehr beliebt. Zu den Traumpartnern des Marmors zählen Metalle. Die Kupfer-Mania scheint ihren Zenit zwar inzwischen überschritten zu haben, doch Messing steht noch immer hoch im Kurs und silbrig glänzende Metalle, in denen man sich spiegeln kann, wie Chrom und Edelstahl, feiern ihr Comeback. Apropos Spiegel: Diese hängen jetzt nicht nur im Bad, sondern erobern als skulpturale Designobjekte den gesamten Wohnraum. Die neuen, außergewöhnlich gestalteten Wandspiegel sehen nicht nur gut aus, sie lassen auch den Raum gut aussehen – indem sie ihn optisch vergrößern.

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