Praktische Tipps für das Lüften im Winter

  • Beschlagene Scheiben sind ein Indiz
  • Räume warm halten
  • Stoßlüften statt Kipplüften

Bochum, 12.12.2017. Moderne Gebäude sind viel dichter und energiesparender als früher. Fenster und Türen genau wie das Mauerwerk lassen kaum unfreiwillig Luft nach innen oder außen. So ist das Klima in den Wohnräumen kontrollierbarer, was die Notwendigkeit von Lüften und Heizen erhöht. „Das Wohnklima wird von zwei Faktoren bestimmt – der Temperatur und der Feuchtigkeit“, erklärt Jana Kaminski, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. „Daher ist besonders im Winter das richtige Lüften und Heizen ausschlaggebend für ein angenehmes Raumklima.“

Anzeichen für falsches Lüften und Heizen

Ob richtig geheizt und gelüftet wird, erkennt man neben der Luftqualität im Raum auch an einem ganz klaren Indiz: beschlagene Fenster. Denn durch Kochen, Duschen und sogar durch unsere Atemluft sammeln sich im Laufe des Tages mehrere Liter Wasserdampf in unseren Wohnräumen. Bei sinkenden Temperaturen und stürmischem Wetter neigt man dazu, die warme Luft in den gemütlichen vier Wänden halten zu wollen. Allerdings kann sich auf diese Weise Feuchtigkeit leichter an den Wänden ablagern – oder gut sichtbar an der Unterseite von Fenstern kondensieren. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass schnell und gründlich gelüftet werden sollte. Damit sich das Kondenswasser nicht in den Ecken sammelt, sollte man zusätzlich die bereits entstandenen Tröpfchen am Fenster mit einem Tuch aufnehmen.

Die richtige Raumtemperatur

Um Räume trocken zu halten, sollte die Temperatur nie unter 16 °C sinken. Denn kalte Luft kann viel weniger Feuchtigkeit aufnehmen und diese setzt sich dann als Kondenswasser an kalten Stellen ab. Kühlere Räume sollten besser nicht mit Luft aus wärmeren Räumen geheizt werden, da sich so die Feuchtigkeit in der Wohnung verteilt. Stattdessen sollten die Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen werden. Heizt man mit den vorgesehenen Heizkörpern, werden zu hohe Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung vermieden.

Richtiges Lüften

Wichtig ist es, die Wärme im Raum zu bewahren. Mit Stoßlüftungen mehrmals am Tag können verbrauchte Luft und Feuchtigkeit entweichen und die Wohnräume kühlen nicht aus. Bei Kipplüftung hingegen ist der Wärmeverlust enorm. Räume mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, wie Küche und Bad, sollten stets mit geschlossenen Türen gelüftet werden. So entweicht die Feuchtigkeit nach außen und verteilt sich nicht in der restlichen Wohnung. In den Wohnräumen einfach aufs Gefühl hören – bei stickiger, schlechter Luft kurz stoßlüften.

Pressematerial (7 MB)

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