Praktisch, bequem und sicher – Top-Tipps für das Wohnen im Alter

  • Ordnung halten ist das A und O
  • Veränderungen nicht zu lange aufschieben
  • Umbaumaßnahmen mit dem Vermieter absprechen

Bochum, 13.03.2018. „Rechtzeitig“ heißt das Zauberwort. Sich rechtzeitig kümmern. Man verdrängt es gerne, doch wer älter wird, wird gebrechlicher. Heute sprintet man die Treppe mit zwei Stufen auf einmal hoch, in 10, 20 oder 30 Jahren kämpft man sich vielleicht schon mühsam Stufe um Stufe nach oben. Die Kräfte schwinden mit dem Alter und körperliche Einschränkungen nehmen zu. „Wer als alter Mensch weiter zu Hause in seinem gewohnten Umfeld wohnen bleiben möchte, muss dafür einige Vorkehrungen treffen“, rät Bettina Benner, Pressesprecherin von Vonovia, Deutschlands führendem Immobilienunternehmen, „spätestens mit dem Eintritt ins Rentenalter.“ Dann hat man keinen Zeitdruck und muss nicht Hals über Kopf über die Anschaffung von Haltegriffen, Rampen oder Sitzerhöhungen entscheiden.

Am Anfang stehen viele Fragen: Wie geht es mir? Traue ich mir noch zu, weiter allein zu wohnen? Wenn ja: Kann ich in meiner vertrauten Wohnung bleiben? Oder lohnt sich ein Umzug in eine barrierefreie Wohnung, auch wenn ich dadurch meine sozialen Kontakte verliere?

Infrastruktur rund um die Wohnung prüfen

Wer sich für den Umzug entscheidet, sollte das neue Wohnviertel genau unter die Lupe nehmen: Wie weit ist es bis zum Arzt, zur Apotheke, zum Supermarkt? Und wie sind die Nachbarn, kann ich da Kontakte knüpfen? Denn der Aktionsradius wird mit zunehmendem Alter kleiner, da wird das direkte Umfeld immer wichtiger. Auch die Verkehrsanbindung sollte man prüfen.

Und natürlich die Wohnung selbst: Liegt sie ebenerdig, gut. Wenn nicht, ist ein Aufzug von Vorteil. Achten Sie auch auf ein gut beleuchtetes Treppenhaus mit breiten, nicht zu steilen Stufen und Handläufen auf beiden Seiten. Schauen Sie genau hin – ob bei der Besichtigung einer neuen Wohnung oder beim kritischen Gang durch die Räume, in denen man lebt. Was heißt altersgerecht?

Stolperfallen vermeiden

Die wichtigste Regel: Halten Sie Ordnung. Alles, was herumliegt, kann zur Stolperfalle werden. Wenn Sie etwa mit Ihren Einkäufen in den Flur treten, brauchen Sie Raum zum Abstellen der Taschen und einen festen Platz für Schlüssel und Portemonnaie. Dort finden sich diese wichtigen Dinge auch immer wieder und man muss nicht lange suchen. Generell sollten man alles, was ständig in Gebrauch ist, in Reichweite aufbewahren – am besten immer am selben Ort.

Prüfen Sie, ob Türschwellen, Kabel oder lose Teppiche Ihnen das Gehen erschweren könnten. Teppiche also rechtzeitig festkleben oder entfernen, damit der Boden eben und rutschfest ist. Auch alle Möbel sollten fest und sicher stehen, damit man sich abstützen kann, wenn man beim Gehen mal kurz das Gleichgewicht verliert. „Im Alter wird das Sturzrisiko größer“, erklärt Benner. „Die Reaktionen verlangsamen sich, man sieht und hört schlechter.“ Deswegen ist neben einer gut hörbaren Klingel eine ausreichende, blendungsfreie Beleuchtung in jedem Zimmer das A und O.

Sollten Sie einmal auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sein, gibt es weitere Dinge zu beachten: Die Türen müssen mindestens 80 Zentimeter breit sein und davor sollte genug Platz zum Rangieren sein. Vor allem Küche und Bad dürfen nicht zu eng bemessen sein.

Seniorengerechtes Bad ist besonders wichtig

Den meisten Menschen ist es wichtig, ihre Körperpflege möglichst lange ohne fremde Hilfe zu erledigen – ein barrierearmes oder barrierefreies Badezimmer ist dafür unentbehrlich. „Vonovia ist sich dieser Problematik bewusst und bietet seinen Mietern deshalb den altersgerechten Umbau an“, erklärt Benner. Zum Angebot gehören bodengleiche Duschen, unterfahrbare Waschtische und Klappsitze in der Dusche. Zusätzlich sind Haltegriffe neben der Toilette hilfreich und, wer nicht darauf verzichten möchte, neben der Badewanne.

Pressematerial (9 MB)

Kunden